Workshop Dienstag 04.03.2003

 

Beginn des Workshops
Bildergalerie (image-gallery)

Mit einer halbstündigen Verspätung, begründet in der Fertigstellung der
Kursunterlagen, begannen wir am grossen Tisch mit der Erläuterung des
Workshopthemas <digital market>, des Wochenprogramms mit Arbeitsblöcken und Software-Trainings und des Ziels mit der Präsentation vom kommenden Sonntag.

Danach ging es um die Erklärungen zum ersten Tag, um die Wichtigkeit der
Ideensuche und Konzeption und um die Motivation der Studierenden, ihre Idee zu formulieren und auf das vorbereitete Ideenpapier zu bringen. Die Haltung der Studierenden war dabei recht unterschiedlich: Einige konnten sich sehr schnell mit einer Idee ans Ideenpapier machen und die erforderlichen Fragen beantworten. Andere hatten irgendwie gar nicht verstanden, dass es darum geht, eine eigene Idee zu kreieren und auszuformulieren, die sie am morgigen Mittwoch den anderen präsentieren sollen. Wiederum andere zeigten mit grossem Stolz ihre gefertigten Arbeiten im Flash, und diese Studierenden mussten dann mit etwas Druck vom Compi weggelotst werden.

Denn in Absprache mit der Leitung vom maf legen wir grossen Wert auf die Konzeption, auf die Organisation eines Projektes und die Kommunikation einer Idee, bevor die eigentliche Umsetzung beginnt.

Ideenformulierung und Visualisierung

Als alles aufgegleist war und die Studierenden daran waren, ihre Ideen zu formulieren, kam in den Gesprächen mit ihnen immer mehr das Bedürfnis zum Vorschein, den Ort und die Situation, von der aus sie ihr Projekt machen wollen, visuell darzustellen. Settingdokumentation und Storyboard wurden wichtige Techniken, damit sie ihre Ideen greifbar machen konnten. Ein bisschen stellten wir schon kritische Fragen zu ihren Ideen und deren Umsetzbarkeit, tendentiell blieben wir aber positiv unterstützend und motivierend.

Umgang mit externen Teilnehmern
Roman und Daniel führten eine klärende Sitzung mit dem Unomig-Teilnehmer und dem Webmaster durch. Es stellte sich heraus, dass seine Vorstellung, die Webseite neu zu gestalten und zu organisieren, die Kapazität unseres Workshops sprengen würde, und so vereinbarten sie einen weiteren Termin für nächste Woche. Es kamen auch junge Leute ins maf, die einfach rumsassen, und Daniel suchte das Gespräch mit ihnen. Einer von diesen Jungs, ein Student der Kunstakademie, der mit digitalen Medien arbeitet, konnte dann mit seinem Projekt noch in den Workshop kommen, wo er im Verlauf der Woche weiter daran arbeiten wird.

Tagesabschluss
Abrunden, Reflektieren, Interaktivität verbildlichen, Vorschau auf Mittwoch.
Die Runde am grossen Tisch ist ein guter Ort, am Ende des Tages einen klaren Schlusspunkt zu setzen.