| Einstieg
Bildergalerie
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Als Erstes besprachen wir heute die Konzepte mit den einzelnen Gruppen,
um
ihre Durchführbarkeit nochmals zu verifizieren oder überhaupt
erst richtig
kennen zu lernen.
Es war gut, diese intensive Auseinandersetzung mit allen Gruppenmitgliedern
durchzuführen, um nun wirklich den Start in das konkrete Projekt
zu finden.
Es war auch wichtig, tiefer in die Projekte reinzuschauen und und auch
aus
der Sicht der Studierenden unangenehme Fragen zu stellen, den Finger auf
wunde Punkte zu setzen. Ausser einer Gruppe haben sich alle gefunden und
ein gemeinsames Projekt konzipiert. Bei einigen mussten wir auf der Ebene
des Storyboards intervenieren und nachhacken, bei anderen war uns die
Idee der Präsentationsart unklar und mit einer Gruppe gingen wir
vor Ort in das Café, weil uns das Seltsame, das sie in diesem Café
mit einem dokumentarischen Film einfangen wollen, hier im maf einfach
nicht einleuchten wollte. Aber dort wurde dann vieles klar.
Arbeit an den Projekten
Die eigentliche Arbeit der Studierenden begleiteten wir, indem wir uns
zu
ihnen setzten und fragten, wie es vorwärts geht und so. Wir merkten,
dass
wir sie zum Teil wirklich recht motivieren und die nächsten Schritte
herauskristallisieren mussten, ansonsten teilweise gar nichts passierte.
Die
Studierenden sind teilweise recht jung und unerfahren mit Projektarbeit
und
konzeptionellem Vorgehen. Hinzu kommen technische Unerfahrenheit im
Computer- und Videowesen, was ihnen zusätzliche Mühe bereitete.
Andererseits kommen einzelne Gruppen mit total durchdachten konzepten
oder stellen ihre Fertigkeiten in praktischen Bereichen unter Beweis,
indem sie zum Beispiel in der Metro die Frau, die Ihnen als Modell dienen
sollte aber nicht erschienen ist, mit einer anderen Frau aus einem anderen
Markt ersetzten, ihr einen Lohn zahlen mussten und letztlich gar vor der
Polizei flüchten mussten! Die Projekte sehen ziemlich unterschiedlich
aus: eine Gruppe erarbeitet eine Webseite, eine Gruppe macht die schon
erwähnte Dokumentation über das Kirchencafé, eine Gruppe
zeigt verschiedene Zugänge oder Arten von Märkten, eine weitere
produziert eine Mischung von Computeranimation und räumlich-sinnlicher
Präsentation, eine Gruppe macht eine Videoinstallation und die letzte
machen verschiedene Animationen über den Handel mit der Polizei im
Strassenverkehr.
Teaser
Heute zeigten wir zuerst kleine interaktive Arbeiten, um abermals
verschiedene Zugänge zu einfach konzipierten Arbeiten zu vermitteln.
Im
weiteren noch eine studentische Animationsarbeit aus Bern, welche mit
wenigen und reduzierten grafischen Mitteln auskommt.
Zum Schluss gabe es noch Filmanimationen aus dem Bereich der
Videoclipwelt:
Zwei ziemlich brutale Arbeiten von Chris Cunningham.
Demonstration "against war in iraq"
Roman und ich konnten nicht wie vereinbart an die Demonstration gehen,
da
weder die Studierenden selbst da hingehen wollten, noch wir den fliessenden
Lauf des Workshops unterbrechen wollten. Wir dachten, es reiche, wenn
die
maf-Leitung und Freunde dahingingen...
Tagesabschluss
Die Studierenden arbeiteten voller Enthusiasmus bis 19.30 un dwurden erst
dann von Wato, dem Director, nach draussen begleitet. Die Öffnungszeiten
des maf sind eigentlich von 11.00 bis 18.00, aber in diesen Zeiten werden
sie
notorisch missbräuchlich verlängert, und die Studierenden machen
da voll
mit. Ein bisschen muss das maf hier aufpasssen, weil im gleichen Haus,
in
der Karawanserei, ist auch die Polizei untergebracht, welche für
die
Schliessung zuständlich ist und dauernd beschwichtigt werden muss.



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