Workshop Mittwoch 05.03.2003

 

Präsentation der individuellen Ideen
Bildergalerie (image-gallery)

Um die anderen StundentInnen von der eigenen Idee zu informieren und
überzeugen, bekamen die einzelnen Studierenden je 3 Minuten Präsentationszeit zur freien Verfügung. Sie brachten die gestern gemachten
Skizzen, Fotos, Storyboards und anderes Anschauungsmaterial und belebten
ihre Vorträge zu wirklich lebendigen Präsentationen. In jeder Idee steckte
eigentlich eine umzusetzende Arbeit, doch stellten wir nun die ersten Fragen
zu ungelösten Punkten.

Ideenmarkt und Gruppenbildung
Die Infrastruktur der technischen Geräte machte eine Reduktion der 17
individuellen Ideen auf 6 Gruppenprojekte notwendig. Zum Teil hatten sich die Studierenden schon zu Gruppen formiert, zum anderen Teil mussten sie sich noch andere Gruppenmitglieder zusammensuchen oder sich mit der Idee eines anderen Studierenden verbünden und so einen Kompromiss eingehen. Diese Gruppeneinteilung ging relativ gut über die Bühne. Wir erklärten Ihnen, dass auch später im realen Produktionsablauf eines Multimedia-Projektes immer oder meistens in Gruppen gearbeitet wird, dass sie ihre individuellen Ideen in das Gruppenkonzept einfliessen lassen können und machten auch erste Vorschläge, wer mit wem zusammenarbeiten könnte. Es war dann interessant zu sehen, wer wichtige Impulse in diesen Prozess der Ideenvermarktung reinbrachte und mit welchen Argumenten gehandelt wurde. Der ganze Prozess dauerte in etwa eine halbe Stunde.

Konzepterarbeitung
Die Studierenden hatten nun zwei Stunde Zeit, sich in den neu gebildeten
Gruppen abzusprechen un dein Konzept zu erarbeiten. Im Vergleich zu gestern war schon viel mehr Dynamik und Eigeninitiative in den Gruppen zu spüren.

Sie arbeiteten ziemlich selbständig, nur in einer von sechs Gruppen gibt es
grössere Probleme, weil die Kompromissbereitschaft nicht genügend vorhanden ist, von der eigenen Projektidee abzuweichen. Andere Gruppen stockten im Storyboardbereich, wo wir aber mit Erklärungen zur Planung von
Interaktionsprojekten weiterhelfen konnten. Die Konzepte werden wir uns
morgen erklären lassen. Wichtig war uns zu wissen, dass sie nach der
Konzeption wissen, wie sie weiterarbeiten wollen.

Teaser
Nun zeigten wir im Ausstellungsraum zwei Arbeiten, um die Studierenden mit
interaktiven und animierten Arbeiten auf die Möglichkeit aufmerksam zu
machen, dass schon kleine Ideen als Arbeiten funktionieren können. Dies war uns wichtig, weil mehrere Studierende in Ihren Ideen und nun auch die
Gruppen in ihren Konzepten zu grossen, jedoch schwierig oder umständlich
umzusetzenden Projekten tendieren.

Tagesabschluss

Als Abschluss brachten wir eine Lektion in Fotokomprimierung und Flash. So
können die Studierenden selbständig Bilder von der Kamera über Photoshop in Flash importieren. Zusätzlich zeigten wir im Schnellverfahren, wie in Flash
zwei Szenen gebaut werden können und wie zwischen diesen beiden Szenen hin-und hernavigiert werden kann. Das erschien uns wichtig, weil bei den
Studierenden das Gefühl für Interaktion und Navigation nicht so sehr
vorhanden ist und dadurch viele Ideen und Konzepte stockten.